Hautpflege

Sonnenschutz und Vitamine für ein gesundes Strahlen

die beste Hautpflege

Sonnenschutz ist in der Hautpflege das Thema Nummer eins. Doch die richtige Sonnencreme finden oft schwerer als gedacht. Wie du den passenden Schutz für deine Haut entdeckst und welche Vitamine wirklich vor Sonnenschäden schützen, dass erfährst du in diesem Artikel.

Übersicht

  1. Sonnenschutz: Die Grundversicherung deiner Haut
  2. Welche Wirkung hat Sonnenlicht auf unseren Körper?
  3. Sonnenschutz in der Hautpflege
  4. Vor- und Nachteile von Bio-Sonnencremes
  5. Meine persönlichen Empfehlungen und Tipps, um eine gute Sonnencreme zu finden
  6. Fazit: Das ist der beste Sonnenschutz
  7. Vitamine für die Haut gegen Sonnenschäden

Sonnenschutz: Die Grundversicherung deiner Haut

Über Pflegeprodukte lässt sich streiten. Wo sich Dermatologen und Hautärzte aber immer einig sind, ist der Sonnenschutz. Denn obwohl wir Sonnenlicht zum leben brauchen und Vitamin D für die Gesundheit essenziell ist, ist UV-Strahlung ein Hauptfaktor für vorzeitige Hautalterung und gefährliche Hauterkrankungen. Wer seine Hände und Arme dreimal pro Woche für 30 Minuten in die Sonnen hält, beugt einen Vitamin D-Mangel vor. Die Sorge vor „zu viel Schutz“ ist deshalb unbegründet. Viel mehr solltest du dir um den richtigen Sonnenschutz Gedanken machen.

Welche Wirkung hat Sonnenlicht auf unseren Körper?

Sonnenlicht setzt sich aus mehreren Elementen zusammen. Das sind zum Beispiel

  • das sichtbare Blaulicht
  • die wärmende Infrarot-Strahlung (IR)
  • die ultraviolette Strahlung (UV)

Letztere regt die Produktion des bekannten Sonnenvitamins an.

Vitamin D ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Es fördert vor allem die Härtung der Knochen und eine kräftige Muskulatur. Außerdem stärkt es unser Immunsystem. Das ist auch bei Autoimmunerkrankungen hilfreich. Darüber hinaus hat Vitamin D zum Beispiel eine positive Wirkung auf die Psyche. Wenn uns wärmende Sonnenstrahlen treffen, werden Glückshormone ausgeschüttet. Dadurch steigt auch das Wohlbefinden.

Zu viel Sonnenlicht hingegen schadet der Gesundheit, insbesondere unserer Haut. Vor allem Teile der energiereichen UV-Strahlung können tief in die Hautzellen eindringen und diese beschädigen.

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Sonnenschutz in der Hautpflege

In der Hautpflege liegt der Schutz vor UV-Strahlung klar im Fokus. Blaulicht und Infrarot-Strahlen werden ebenfalls intensiv untersucht, wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es dazu aber weniger.

Die Zusammensetzung von UV-Strahlung und ihre Wirkung

UV-StrahlungWellenlänge in Nanometern (nm)Absorption durch OzonschichtWirkung auf die Haut
UV-A315 – 380 (langwellig)kaumschnelle, kurzfristige Bräune, Hautalterung, Faltenbildung, Schädigungen im Erbgut, Sonnenallergie, erhöhte Hautkrebs-Gefahr
UV-B280 – 315 (kurzwellig)ca. 90 %langanhaltende Tiefenbräune, Aufbau hauteigener Sonnenschutz, Sonnenbrand und Spätfolgen (Hautkrebs)
UV-C100 – 280 (sehr kurzwellig)100 %/

Konventionelle Sonnencremes enthalten chemische Sonnenschutzfilter. Diese minimieren die Gefahr eines Sonnenbrands. Das Problem: Einige dieser Sonnenschutzfilter stehen im Verdacht hormonell wirksam oder krebserregend zu sein. Darüber hinaus enthalten viele Sonnencremes Alkohole, Parfüm und weitere Zusätze. Die sorgen für eine leichte und duftende Textur, gleichzeitig können sie – insbesondere in Kombination mit Sonne – die natürliche Schutzbarriere der Haut beschädigen. Das ist natürlich kontraproduktiv.

Biologische und mineralische Sonnencremes verzichten auf chemische Filter, stattdessen wird mit Zinkoxid oder Titanoxid gearbeitet. Doch ist das besser?

Vor- und Nachteile von Bio-Sonnencremes

Die Vorteile (Auswahl):

  • keine bedenklichen chemischen UV-Filter
  • Filter dringen nicht in tiefere Hautschichten
  • unschädlich für Wasserorganismen und Korallenriffe
  • vegan und tierversuchsfrei
  • übersichtliche Inhaltsstoffe

Die Nachteile (Auswahl):

  • Produkte enthalten Alkohole
  • ziehen meist schlecht ein
  • sind oft nicht für eine zu Akne-neigender Haut geeignet
  • mineralischer Sonnenschutz sorgt für den typischen Weiß-Effekt
  • um einen Geisha Look zu verhindern, wird auf Nanotechnologie gesetzt (Nanopartikel stehen im Verdacht krebsfördernd und nervenschädigend zu wirken)
  • mineralische UV-Filter sind ebenfalls mit Vorsicht zu genießen, weil sich in Kombination mit Sonne freie Radikale in der Haut bilden können

Du siehst, so einfach ist das nicht, mit dem richtigen Sonnenschutz.

Selbst Bio-Sonnencreme kann schädlich sein oder nicht zu den Bedürfnissen deiner Haut passen.

Die gute Nachricht: Es gibt inzwischen sehr gute Bio-Sonnencremes, die ohne Nanopartikel leicht einziehen, Antioxidantien enthalten und kein unangenehmes Hautgefühl hinterlassen. Außerdem schneiden auch einige herkömmliche Sonnencremes bei Ökotest sehr gut ab. Die enthalten eine Kombination aus sicheren chemischen UV-Filtern und mineralischen Filtern.

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Meine persönlichen Empfehlungen und Tipps, um eine gute Sonnencreme zu finden:

  1. Schau, was deine Haut wirklich braucht
  2. Nimm dir Zeit und studiere die INCIs
  3. Check die Baby-Abteilung, denn besser geprüfte Inhaltsstoffe findet man selten

Ich habe zum Beispiel eine extrem empfindliche Haut. Von den meisten Sonnencremes bekomme ich sofort Ausschlag und Hautunreinheiten. Deshalb habe ich schon unzählige Produkte getestet und war nie zufrieden.

Nach vielen Fehlkäufen und Recherchen habe ich jetzt eine Sonnencreme, die ich echt liebe. Das ist die Sonnencreme von Sol Feliz. Sie ist die einzige, die ich gefunden habe, die sowohl keinen Alkohol als auch kein Parfüm enthält. Sie fühlt sich super leicht auf dem Gesicht an und hinterlässt einen wunderschönen Glow ohne fettiges Hautgefühl. Hautunreinheiten habe ich davon auch keine bekommen. Ich verwende die Sonnencreme seit zwei Monaten.

Dass es meiner Haut spürbar gut geht, ist mir am wichtigsten. Noch wichtiger, als eine Sonnencreme aufzutragen, die unbedingt Bio-zertifiziert ist (wäre natürlich ideal). Leider enthalten alle Bio-Sonnencremes Alkohol und haben meiner Haut im Gesicht nicht so gutgetan.

Das ist die beste Sonnencreme für das Gesicht, die ich bisher hatte (keine Werbung, reine Empfehlung und selbst gekauft)

Sonnencreme ohne Alkohol und Parfüm

Diese Bio-Sonnencreme ist sehr zu empfehlen für alle, die kein Problem mit Alkohol in der Formulierung haben:

Sonnenmilch bio

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Fazit: Das ist der beste Sonnenschutz

Der beste Sonnenschutz ist immer ganzheitlich und versteift sich nicht auf ein Produkt. Sonnencreme ist wichtig, aber genauso mit Vorsicht zu genießen wie die Sonne selbst. Am Ende geht es vor allem darum, deinen Körper bestmöglich zu unterstützen – von innen und außen!

Die 3 Säulen für den besten Sonnenschutz

  1. Sonnencreme und schützende Kleidung
  2. Langsame Gewöhnung an Sonne
  3. Entzündungshemmende Ernährung

Auch wenn es die ideale Sonnencreme noch nicht auf dem Markt gibt: Kein Sonnenschutz ist auch keine Lösung! Denn jeder Sonnenbrand im Leben erhöht das Risiko für Hautkrebs. Genau davor bewahren uns chemische und mineralische UV-Filter. Wer außerdem möglichst lange faltenfrei bleiben will, setzt im Alltag unabhängig vom Sonnenbaden auf einen täglichen Sonnenschutz.

Nimm dir bei der Suche nach der besten Sonnencreme Zeit. Hast du wie ich ein Produkt gefunden, was dich überzeugt, bleibe trotzdem am Ball. Die Forschung in der Kosmetikindustrie entwickelt sich stetig weiter und so auch ihre Produkte.

Zusätzlichen Schutz bieten Caps, Hüte, leichte Hemden und natürlich Schatten 😉 Denn keine Sonnencreme hält das UV-Licht 100 % ab.

Auch nicht zu vergessen bei der ganzen Cremerei: Die Haut kann selbst einen natürlichen Schutz aufbauen. Dafür braucht sie allerdings eine langsame Sonnengewöhnung. Die bekommt deine Haut zum Beispiel, wenn sie mit einem hohen LSF eingecremt ist, aber den ganzen Nachmittag der Sonne ausgesetzt wird.

Vitamine für die Haut gegen Sonnenschäden

Vitamine gegen Sonnenbrand

Hautgesundheit und gesunde Ernährung gehen Hand in Hand. Mit den richtigen Lebensmitteln unterstützt du deine Haut dabei, den natürlichen Schutz aufzubauen. Außerdem braucht der Körper Mikronährstoffe, um Sonnenschäden zu reparieren. Folgende Nährstoffe zeigen in Studien eine Schutzwirkung gegen Sonne:

  • Carotinoide aus natürlichen Quellen (Astaxanthin, Beta-Carotin, Lycopin): Bei längerer Einnahme reichern sich Carotinoide in den obersten Hautschichten an, was die Sonnenschutzfunktion verstärkt
  • Vitamin C, E sowie Selen: Sie schützen die Zellen vor oxidativem Stress. Dieser wird bei zu viel Sonne verursacht und führt u.a. zu vorzeitiger Hautalterung

Ich setze bei einem Sonnenschutz von innen auf meine pflanzenbasierte Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Außerdem nehme ich dieses Astaxanthin als Nahrungsergänzung. Astaxanthin ist ein Carotinoide. Es gehört zu den stärksten Antioxidantien, die es gibt und bekämpft im Körper sämtliche Entzündungen. Daher gilt es als besonders effektiver Sonnenschutz von innen. Eine Sonnencreme ersetzen kann Ernährung alleine aber nicht. Vor allem kurzfristig mal ein paar Vitamine nehmen, funktioniert nicht. Für eine spürbar starke und geschützte Haut musst du regelmäßig entzündungshemmend essen.

Hier geht’s zu meinem entzündungshemmenden Rote Beete Smoothie, den ich zum Beispiel sehr gerne regelmäßig trinke.

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