Darmgesundheit Nahrungsergänzung

L-Glutamin Wirkung, Einnahme & meine Erfahrungen

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L-Glutamin ist im Organismus für sehr viele Prozesse zuständig. Trotzdem war die Aminosäure als Nahrungsergänzungsmittel lange uninteressant. Der Körper stellt sie nämlich selbst her. Inzwischen zeigen Untersuchungen, dass die Supplementierung mit L-Glutamin sogar wichtig sein kann und Menschen mit einem Mehrbedarf davon profitieren.

Welche Wirkung L-Glutamin hat, ob du es einnehmen solltest und was meine persönlichen Erfahrungen sind, das erfährst du hier.

ÜBERSICHT

  1. L-Glutamin Wirkung: Das macht es im Körper
  2. Glutamin und Sport
  3. Glutamin als Entgiftungsmotor
  4. Wirkung auf den Darm
  5. Wann sollte man die Aminosäure einnehmen?
  6. L-Glutamin in Lebensmitteln
  7. Wie viel L-Glutamin pro Tag nehmen?
  8. Das beste Nahrungsergänzungsmittel
  9. Erfahrungen mit Glutamin
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L-Glutamin Wirkung: Das macht es im Körper

Wie alle Aminosäuren ist L-Glutamin Baustein von Proteinen. Es kommt im Organismus besonders häufig ungebunden vor und ist ein wichtiger Energielieferant für unsere Zellen. Vor allem schnell teilende Zellen haben einen hohen Glutamin-Bedarf. Das sind zum Beispiel die Zellen der Darmschleimhaut, die Immunzellen oder die des Knochenmarks.

L-Glutamin wird im Muskelgewebe hergestellt. Gleichzeitig ist es die treibende Kraft hinter dem Muskelaufbau. Weil es vom Körper selbst produziert wird, gilt es als „semi-essenziell”. Das bedeutet, wir müssen es nicht unbedingt über die Nahrung aufnehmen.

Starke metabolische Belastungen führen jedoch zu einem Mehrbedarf. Den kann der Körper nicht immer abdecken. Kommt es zu einem Glutamin-Mangel, schlägt sich das auf die Gesundheit. Symptome bei L-Glutamin Mangel sind zum Beispiel

  • eine eingeschränkte Darmfunktion
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Abbau von Muskelmasse
  • schlechte Wundheilung

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Glutamin und Sport

Für Sportler spielt Glutamin eine wichtige Rolle, weil die Aminosäure die Regeneration nach dem Training beschleunigt. Zudem sorgt sie für die schnelle Wiederauffüllung der Glykon-Speicher, die für die nötige Energie wichtig sind.

Damit sich der Glutamin-Spiegel nach einem intensiven Sporttag wieder aufbessert, werden schonenden Trainingseinheiten empfohlen. Bei einem entspannten Muskeleinsatz wird die Glutaminsynthese am besten stimuliert. Mit einem längeren Spaziergang kannst du zum Beispiel deine Speicher auffüllen. Die beliebten 10 0000 Schritte am Tag sind daher ein guter Richtwert.

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Für Leistungssportler, die ihrem Körper nicht genug Zeit für die Regeneration geben (in einer Wettkampfphase beispielsweise), kann die Nahrungsergänzung mit L-Glutamin sinnvoll sein. Bei übertrainierten Ausdauersportlern wurde noch monatelang und teilweise jahrelang ein niedriger Glutamin-Spiegel im Plasma nachgewiesen.

Im Kraftsport ist Glutamin bei Fitnessliebhabern als Nahrungsergänzung beliebt. Es wird auch gerne nach dem Training gegen Muskelkater eingenommen. Die isolierte Einnahme als Pulver ist hier allerdings umstritten. Wer sich mehr Kraft beim Training und einen verbesserten Muskelaufbau wünscht, sollte lieber zu Produkten greifen, die ein vollständiges Aminosäuren-Profil haben.

Anders sieht es bei einem geschwächten Immunsystem aus – oder bei Verdauungsbeschwerden und schweren Erkrankungen. Da kann L-Glutamin als Nahrungsergänzung ein Lifechanger sein.

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Glutamin als Entgiftungsmotor  

Glutamin ist notwendig für die Bildung von Glutathion, einem starken Antioxidans. Glutathion wird in der Leber synthetisiert und ist dort in hoher Konzentration vorhanden. Der Radikalfänger trägt zum Schutz der Leberzellen bei. Außerdem unterstützt er das Organ direkt bei der Entgiftung. Die Schwefelbestandteile im Glutathion-Molekül sind „klebrig“. Dadurch bleiben Toxine daran hängen, können durch den Körper transportiert und anschließend ausgeschieden werden. Einfach gesagt: Eine Detox-Saftkur sieht gegen körpereigenes Glutathion alt aus.

L-Glutamin Wirkung auf den Darm

Für die Darmzellen und die Immunzellen ist L-Glutamin, wie oben schon erwähnt, die wichtigste Energiequelle. Es ist notwendig, damit sich die Darmschleimhaut von Schäden reparieren kann, die Schutzbarriere intakt bleibt, Entzündungen gehemmt werden und die Darmwand nicht durchlässig wird. Glutamin schützt somit auch die Funktionen des Immunsystems, was wiederum zu über 70 % im Darm sitzt.

Bei andauernder körperlicher und psychischer Belastung wird besonders viel Glutamin verbraucht. Der sinkende Glutamin-Spiegel löst dann eine Kettenreaktion im Körper aus: Zellschädigende freie Radikale steigen explosionsartig an. Gleichzeitig beginnt das Immunsystem zu schwächeln, weil Kraftstoff fehlt. Dauert die Belastung an, verliert die Darmschleimhaut Stück für Stück ihre Schutzwirkung. Im Extremfall kommt es zu einem Leaky-Gut-Syndrom. Leaky-Gut-Syndrom beschreibt „Lecks“ im Darm. Das bedeutet, die Darmbarriere wird durchlässig. Fremdstoffe können ins Blut gelangen und den Körper aus dem Gleichgewicht bringen. Heute gilt eine durchlässige Darmbarriere als möglicher Auslöser für Autoimmunerkrankungen.

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Wann sollte man L-Glutamin einnehmen?

Indikationen für die Einnahme von Glutamin sind unter anderem

  • Chronische Infektionen
  • Schlecht heilende Wunden
  • Leistungssport
  • Immunschwäche
  • Hochsensibilität
  • Chronischer Stress
  • Magenentzündungen (Gastritis)
  • Geschwüre in Magen und Duodenum
  • Leaky-Gut-Syndrom
  • Reizdarm
  • Colitis Ulcerosa
  • Morbus Crohn
  • Komplementäre Therapie bei Chemotherapie

Wenn du gerade eine stressige und schwere Zeit hast, krank bist oder extreme körperliche Leistung erbringst, dann ist es sinnvoll, L-Glutamin einzunehmen. Auch nach einem Unfall oder einer Operation haben Untersuchungen gezeigt, dass eine glutaminreiche Diät die Infektionsgefahr senkt und sich die Patienten schneller regenerieren.

Glutamin in Lebensmitteln (Liste)

Im besten Fall schaffst du es, einen erhöhten Glutamin-Bedarf mit der Ernährung zu decken. Besonders gute Glutamin-Lieferanten sind:

  • Erdnüsse
  • Walnüsse
  • Sojabohnen
  • Vollkorngetreide (Reis, Hirse, Weizen, Dinkel, Roggen)
  • Haferflocken
  • Fisch und Fleisch
  • Algen (zum Beispiel Spirulina)
  • Rote Beete
  • Weißkohl

Die Aminosäure ist in geringen Mengen auch in den meisten Obst- und Gemüsesorten enthalten. Wenn du viele glutaminreiche Lebensmittel nicht essen kannst, ergänze deine Ernährung mit einem hochwertigen L-Glutamin-Pulver.

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Wie viel Glutamin pro Tag nehmen?

Für die tägliche Zufuhr mit reinem L-Glutamin werden je nach Bedarf 1 g bis 20 g empfohlen. Zur Verbesserung der Darmgesundheit wird es am besten direkt morgens getrunken. Mit Wasser, Saft, im Smoothie oder Shake zum Beispiel. Du kannst es auch abends, vor dem Schlafengehen, nehmen. Wer es fürs Training nutzen möchte, nimmt L-Glutamin direkt nach dem Sport.

Wenn dein Körper am Anfang empfindlich reagiert, versuche L-Glutamin in ganz kleinen Mengen über den Tag verteilt einzunehmen. Die Maximaldosis von 20 g sollte nie überschritten werden. Ich nehme 2 bis 5 g am Tag und das ist vollkommen ausreichend!

L-Glutamin: Das beste Nahrungsergänzungsmittel

Ich hab mich sehr umfangreich belesen und Expertenmeinungen durchforstet, bevor ich mich für ein Produkt entschieden habe. Das verlinke ich euch hier. Das ist auch keine bezahlte Werbung. Ich hab damit sehr gute Erfahrungen gemacht und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Das Pulver ist geschmacksneutral, lässt sich super mit Flüssigkeit trinken und ist ergiebig.

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Meine Erfahrungen mit der Einnahme von Glutamin

Auf L-Glutamin bin ich durch einen Londoner Arzt und Darmspezialisten aufmerksam geworden, den wir kontaktierten, als ich wieder im Krankenhaus war. Er gab mir eine Reihe an Empfehlungen – die meisten kannte ich schon, Glutamin und Glutathion waren mir allerdings neu.

Ich recherchierte daraufhin und stieß auf das oben genannte Produkt. Inzwischen ist ein Jahr vergangen und L-Glutamin kommt bei mir jeden Tag zum Einsatz. Ich dosiere es mit einem Teelöffel pro Tag. Der positive Effekt auf den Darm ist enorm. Ich kann alles, was man über die L-Glutamin Wirkung sagt, nur bestätigen. Auch meine Entzündungswerte sind wieder im Normalbereich. Ich habe es in den letzten 12 Monaten einmal 10 Tage ausgesetzt und eine Verschlechterung gespürt.

Falls du dich jetzt fragst, was ich überhaupt habe, hier erfährst du mehr. Wichtiger Reminder außerdem: Jeder Körper ist anders, deshalb ist auch Glutamin kein Allheilmittel. Mich hat es Jahre gekostet, bis ich eine Formel gefunden habe, die gut funktioniert. Zudem spielen viele Faktoren eine Rolle. Man muss deutlich mehr tun, als ein Pulver einzunehmen. Ich hoffe aber, dass ich dich ermutigen kann, immer weiter auszuprobieren und dranzubleiben. Damit du herausfinden kannst, was der Körper braucht und deine Gesundheitsziele erreichen kannst.

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